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Natürlich soll Kindern damit auch eine Sicht auf die moderne Kunst eröffnet und ihr phantasievoller Ausdruck gefördert werden. Für das Konzept des ubuntu-Malbuches zeichnet Karin Pernegger, die Leiterin der Stadtgalerie Schwaz, verantwortlich. Ihre Intention war, Kindern keine klassischen Anweisungen zu geben, sondern ihnen viel freie Gestaltungsmöglichkeiten zu lassen. So gibt es im ubuntu-Malbuch keine vorgefertigten Gegenstände einfach zum Färben. Kinder sollen die Waldtrolle ihrer Phantasie zu Papier bringen oder auch ihr eigenes Kinderzimmer mit kuscheligen Decken malen und Stoffmuster für die Kleider afrikanischer Frauen selbst entwerfen. Eigens kreierte Geschichten zu den Bildern sollen die kindliche Vorstellungswelt noch erweitern.
Das Malbuch soll aber auch für Erwachsene eine Quelle der Inspiration sein: "Ich wollte zeigen, dass man mit einem kindlichen Auge die Welt besser sehen kann und wie gut es tut, sich im Malen zu verlieren", so Karin Pernegger.
Der Welt ein Kinderlachen schenken! Mit ubuntu wollen wir zeigen, dass auch Erwachsene ein Kind in sich tragen, das lachen und weinen, lustig und aufmüpfig sein darf. Viele Erwachsene haben das verlernt, unbekümmert zu sein und echte Gefühle zu zeigen. Wir von ubuntu sagen: "Kinder sind wirklich weise!" und diese Weisheit möchten wir in die Welt der Erwachsenen tragen.
Wir danken der Stadtgalerie Schwaz – dem Ausstellungsverein für zeitgenössische Kunst – die für dieses Malbuch vier KünstlerInnen eingeladen hat, die jene Kontinente repräsentieren, auf denen es SOS-Kinderdörfer gibt.
Das ubuntu-Malbuch wurde am Samstag, 25. Juli 2009, beim Sommerfest der Hermann-Gmeiner-Akademie
erstmals vorgestellt. Die Kinder, die Erwachsenen und die Künstler malten gemeinsam die farbenprächtigsten Phantasie-Räume und lebten so echtes ubuntu vor!