Das erste ubuntu-Malbuch!

ubuntu – die Kulturinitiative von SOS-Kinderdorf – gestaltete in Koproduktion mit der Stadtgalerie Schwaz ein Malbuch für Kinder und Erwachsene: zum Vorlesen und gemeinsam Gestalten!

Bild von Moussa Kone / ubuntu-MalbuchUm € 5 erhältlich unter:
ubuntu-buero@ sos-kd.org


Weltweit stützen die vier Säulen das große SOS-Kinderdorf: Mutter, Geschwister, Haus, Dorf.
Die Schwazer Künstlerin Susanne Kircher-Liner zeichnete die Säule der Mutter. Der mongolische Künstler Gama widmete sich der Säule der Geschwister. Der argentinische Künstler Gabriel Kondratiuk skizzierte das Haus und der österreichische Künstler Moussa Kone das Dorf. Kinder können im Malbuch diese vier Säulen anhand von Geschichten fertig malen und werden so zu SOS-Kinderdorf-KünstlerInnen!

Mit dem Malbuch möchte die Kulturinitiative auf kindgerechte Weise erklären, was ubuntu heißt. Damit ubuntu so ansteckend wie ein Kinderlachen wird und dass sich Nächstenliebe wie ein Dominospiel in der Welt ausbreiten möge!

Natürlich soll Kindern damit auch eine Sicht auf die moderne Kunst eröffnet und ihr phantasievoller Ausdruck gefördert werden. Für das Konzept des ubuntu-Malbuches zeichnet Karin Pernegger, die Leiterin der Stadtgalerie Schwaz, verantwortlich. Ihre Intention war, Kindern keine klassischen Anweisungen zu geben, sondern ihnen viel freie Gestaltungsmöglichkeiten zu lassen. So gibt es im ubuntu-Malbuch keine vorgefertigten Gegenstände einfach zum Färben. Kinder sollen die Waldtrolle ihrer Phantasie zu Papier bringen oder auch ihr eigenes Kinderzimmer mit kuscheligen Decken malen und Stoffmuster für die Kleider afrikanischer Frauen selbst entwerfen. Eigens kreierte Geschichten zu den Bildern sollen die kindliche Vorstellungswelt noch erweitern.

"Malen ist Ausdruck von Gefühlen. Der Künstler spricht durch Farben und Formen zum Betrachter", erklärt Karin Pernegger. Ein Bild entsteht durch Ängste, Leidenschaften, Emotionen und ist eine Form von Sprache. Im Malbuch sollen Kinder und Künstler gemeinsam sprechen. Der Künstler lässt dem Kind den Freiraum sein Bild zu ergänzen.


Künstlerin Susanne Kircher Liner mit Gatten und Töchter Pia und Lilly; Künstler Gabriel Kondratiuk; Karin Pernegger, Leiterin der Stadtgalerie Schwaz; Reinhard Schatz und Julia Sparber von der Kulturinitiative ubuntu.Das Malbuch soll aber auch für Erwachsene eine Quelle der Inspiration sein: "Ich wollte zeigen, dass man mit einem kindlichen Auge die Welt besser sehen kann und wie gut es tut, sich im Malen zu verlieren", so Karin Pernegger.


Kinder können im ubuntu-Malbuch eine Entdeckungsreise in die SOS-Kinderdörfer der Welt machen und sie lernen dabei…



… was ubuntu heißt

… wer Nelson Mandela ist

… wie ansteckend ein Kinderlachen ist

… wie gut es uns geht, wenn wir aufeinander achten

… was eine SOS-Kinderdorf-Mutter macht

… wie Geschwister gut miteinander auskommen können

… wie ein Haus in einem SOS-Kinderdorf aussieht

… wie eine afrikanische Dorfgemeinschaft lebt!

Der Welt ein Kinderlachen schenken!

Mit ubuntu wollen wir zeigen, dass auch Erwachsene ein Kind in sich tragen, das lachen und weinen, lustig und aufmüpfig sein darf. Viele Erwachsene haben das verlernt, unbekümmert zu sein und echte Gefühle zu zeigen. Wir von ubuntu sagen: "Kinder sind wirklich weise!" und diese Weisheit möchten wir in die Welt der Erwachsenen tragen.


Wir danken der Stadtgalerie Schwaz – dem Ausstellungsverein für zeitgenössische Kunst – die für dieses Malbuch vier KünstlerInnen eingeladen hat, die jene Kontinente repräsentieren, auf denen es SOS-Kinderdörfer gibt.

Das ubuntu-Malbuch wurde am Samstag, 25. Juli 2009, beim Sommerfest der Hermann-Gmeiner-Akademie
erstmals vorgestellt. Die Kinder, die Erwachsenen und die Künstler malten gemeinsam die farbenprächtigsten Phantasie-Räume und lebten so echtes ubuntu vor!

Rückfragen:
SOS-Kinderdorf/ubuntu-büro
julia.sparber@sos-kd.org


 

ubuntu - kulturinitiative von sos-kinderdorf. mit hermann-gmeiner-gesellschaft, stadt imst und partnern