Imst - die Wiege der SOS-Kinderdörfer!
Vom Weinberg ging der globale Siegeszug von Hermann Gmeiners humanitärer Idee aus, die mittlerweile mehr als 132 Länder erreicht hat – über alle Kulturen und Religionen hinweg. Auch heute noch ist das erste SOS-Kinderdorf in Imst ein gern besuchter Ort von interessierten Gästen aus der ganzen Welt und wohl auch deshalb darf sich Imst getrost "Stadt der Kinder" nennen.
Bürgermeister Stefan Weirather begrüßt das innovative Kulturprojekt ubuntu in seiner Stadt: "Schön, dass die Imster Pfarrgasse eine Heimat für die Kulturinitiative ist. Doch als "Stadt der Kinder" möchten wir auch ein Zentrum für Kindsein und Kulturen errichten. Gemeinsam mit dem Tourismusverband Imst-Gurgltal unterstützen wir dieses Vorhaben tatkräftig."
Es soll ein Zentrum am Imster Bergl entstehen - mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten: Mit einer Themengalerie über globale Kindheit und verschiedenen, kulturellen Schwerpunkten für SchülerInnen, Eltern und PädagogInnen. Was unterscheidet Kindsein in Uganda von Kindheit in Nowosibirsk? Wer und was macht Kindheit schön und sicher, was macht sie hässlich und lebensgefährlich? Und wie ist Kindsein hier bei uns in Imst? "Mit diesem Kompetenzzentrum zum Thema Kindheit möchten wir jährlich mehrere tausend Besucher, vor allem Familien und junge Menschen, in unsere Stadt holen und somit einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung der Region liefern", betont der Bürgermeister.
Die Werthaltung ubuntu - Respekt, Wertschätzung, Würde, Toleranz, Achtsamkeit und Mitgefühl - sind für den Imster Bürgermeister auch ein klarer Auftrag: "Wir in Imst wollen den Kindern der Welt mit ubuntu begegnen und aus unserer schönen Stadt im Oberland eine kindgerechtere machen." Deshalb ist die Kulturinitiative ubuntu für die Region Imst eine große Motivation für ehrgeizige Pläne - und eine große Chance: "Unsere Wirtschaft, Schulen, Vereine, Tourismus und Kultur sind in die Planung und Umsetzung von ubuntu bereits erfolgreich eingebunden. Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen, Kindsein in die Mitte zu stellen, Kindsein in seiner Einzigartigkeit und Vielfalt." Ein klares Zeichen aus Imst!
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